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Teil 1: "Der Wertstrom - Oft ungenutzte Quelle zur Ertragssteigerung"

Teil 1 der Serie: "Der re-unit-Weg zur nachhaltigen Optimierung"

Wertstrom eines Maschinenbauers

"Der Wertstrom umfasst alle - wertschöpfenden und nicht wertschöpfenden - Aktivitäten, die zur Herstellung eines Produkts bzw. einer Dienstleistung notwendig sind.

Dieser ist eine oft zu wenig genutzte interne Quelle zur Ertragssteigerung. Doch wie geht man dessen Optimierung richtig an?

Business Process Reengineering und Lean-Methodik

Zur Prozessoptimierung bieten sich zwei Ansätze an. Zum einen der Top-down-Ansatz des Business Process Reengineering. Auf der anderen Seite der Bottom-up-Ansatz der Lean-Methodik, entsprechend dem Gedanken des Toyota-Produktionssystems. Beide Ansätze haben in verschiedenen Unternehmensphasen ihre Vor- und Nachteile.

Das Business Process Reengineering bringt kurzfristigen Erfolg. Es wird oft zu Beginn einer Unternehmensrestrukturierung angewandt, um durch strategische und meistens nicht konsens-orientierte Top-Management-Vorgaben schnelle Erfolge zu erreichen. Nachteilig sind die sich schnell einstellende Ermüdung und der Widerstand der Belegschaft bezüglich der angestoßenen Maßnahmen. Die Effekte sind in der Regel eher von kurzfristiger Natur.

Die Lean-Methodik verfolgt das Ziel mitarbeitergetragene, schlanke und effiziente Prozesse in der Organisation einzuführen. Dieses Vorgehen dauert in der Regel länger; die Prozesse sind aber robuster implementiert und die Nachhaltigkeit dementsprechend besser gewährleistet.

Der re-unit-Weg

Aus der Erfahrung einer Vielzahl von Projekten empfiehlt die re-unit die zielorientierte Kombination und parallele Anwendung beider Ansätze. So können bereits zeitnah Verbesserungen erreicht und die nachhaltige Implementierung robuster Prozesse eingeleitet werden.

Die re-unit beginnt bei der Wertstromoptimierung mit der Erarbeitung von strategieorientierter Zielsetzung und Festlegung der Rahmenbedingungen. Dieses geschieht Top-down – aber bereits mit Einbindung von Schlüsselkräften. Das sorgt unter anderem für eine realistische Zielsetzung und höhere Zielakzeptanz. In der Konzeptionsphase erfolgt situativ der Schwenk zu den mitarbeitergetragenen Aktivitäten. Unter Einbeziehung von Schlüsselkräften werden Bottom-up schlanke, robuste Prozesse gestaltet und eingeführt. Die zeitige Einbindung der Mitarbeiter sichert bereits in frühen Phasen der Umsetzung die Tragfähigkeit der Maßnahmen und sorgt gleichermaßen für ein hohes Maß an Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit. In der Regel wird so ein Großteil der gesteckten Ziele vorzeitig erreicht.

Die re-unit ist Partner von mittelständischen Unternehmen für die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen. Deshalb sind wir bereit, durch eine langfristige Begleitung die Wirksamkeit der Optimierungsmaßnahmen abzusichern. Dieses geschieht durch Audits der Prozesseinhaltung sowie durch Verfolgen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

Effekte

Durch die konsequente parallele Anwendung von Business Process Reengineering und Lean-Methodik konnte die re-unit – gemeinsam mit ihren Mandanten – in der Vergangenheit bereits signifikante Ergebnisse erzielen.

Die Unternehmen verzeichneten durch die effizienten und robusten Wertstromprozesse eine intern getragene und nachhaltige Ertragssteigerung – sei es in der Produktion oder in der Administration.

In Teil 2 unserer Serie beleuchten wir die „Wertstromoptimierung durch Lean-Methodik in der Produktion“.